Strichcode-Auswahl
Einleitung

Strichcodes sind in fast allen Bereichen der Industrie und des Handels eingesetzt. Dieses Kapitel hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Strichcode Typs und zeigt Ihnen was Sie bei der Auswahl beachten sollten.

 
Auswählen des richtigen Strichcodes

Faustregeln

Folgende Grundregeln sollten bei der Auswahl des richtigen Strichcodes beachtet werden:

  • Der Strichcode soll möglichst kurz sein. Bei 4-10 Zeichen z.B. Code 39, bei 8-20 Zeichen z.B. Code 2/5 Interleaved.

  • Der Strichcode soll möglichst einfach sein. Gilt besonders für Steuerungszwecke. Ideale Codes: 2/5-Familie, Code 39, Strichcodes mit nur 2 verschiedenen Lücken und Strichbreiten.

  • Es muss eine geeignete Drucktechnik verwendete werden. z.B. Laserdrucker für High Density Codes.

  • Die Modulbreite muss dem Auflösungsvermögen des Lesegeräts entsprechen.

Einsatz im Handel

EAN 8:

Zeichensatz: Numerisch (0..9)

Länge: 7 Ziffern

Prüfziffer: 1 Prüfziffer

 

EAN 13:

Zeichensatz: Numerisch (0..9)

Länge: 12 Ziffern

Prüfziffer: 1 Prüfziffer

 

EAN 128:

Zeichensatz: ASCII (128 Characters)

Länge: max. 48 Nutzdaten

Prüfziffer: 1 Prüfziffer

 

UPC A:

Zeichensatz: Numerisch (0..9)

Länge: 11 Ziffern

Prüfziffer: 1 Prüfziffer (Mod 10)

 

 

 
  Einsatz in der Industrie

Code 2/5 - Familie:

Zeichensatz: Numerisch (0..9)

Länge: Variabel

Prüfziffer: Optional (Mod 10)

 

Codeabar:

Zeichensatz: Numerisch (0..9) + 6 Sonderzeichen [-$:/.+]

Länge: Variabel

Prüfziffer: Optional (Mod 16)

 

Code 39:

Zeichensatz: ASCII (127 Zeichen)

Länge: Variabel (im Schnitt bis 20 Zeichen)

Prüfziffer: Optional (Mod 43)

 

Code 128:

Zeichensatz: ASCII (128 Zeichen)

Länge: Variabel

Prüfziffer: 1 Prüfziffer (Mod 103)