| Strichcode Parameter - Einführung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einleitung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In diesem Kapitel finden Sie eine Erklärung der wichtigsten Strichcode-Parameter:
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| Unterscheidung 1D / 2D Strichcodes |
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Lineare 1D Strichcodes
Eindimensionale (lineare) Strichcodes wie Code 39, Code 128, UPC, EAN, 2/5 ... |
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2D Strichcodes
Zweidimensionale Strichcodes wie PDF417, MaxiCode, DataMatrix und QR-Code. |
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| Modulbreite und Quietzone |
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Modulbreite
Die Modulbreite ist die Breite des kleinsten Elements (schmalster Balken / Leerraum) im Strichcode. Eine Modulbreite von mindestens 0.19 mm wird in vielen Spezifikationen empfohlen. Bitte prüfen Sie beim Einstellen der Modulbreite eines Barcode-Objektes ob bei maximalem Dateninhalt der Strichcode vollständig dargestellt werden kann (ev. Barcode-Objekt verbreitern). In der Einstellung <auto> ergibt sich die Modulbreite aus der Objektbreite dividiert durch die Anzahl der grafischen Module. Diese ist abhängig von der Anzahl an kodierten Zeichen. Die Modulbreite sinkt hierbei mit steigendem Dateninhalt. Drucktoleranzen können zu Problemen mit der Dekodierbarkeit von Strichcodes führen. Abhilfe schafft die Optimierung der Modulbreite an die vorhandene Druckauflösung. Angenommen, Sie drucken den Strichcode mit einer Auflösung von 300 dpi, dann wird ein Pixel = 0,003333 inch = 0,08466 mm breit. Um die Quantisierungsfehler (Rasterfehler) niedrig zu halten, sollte man für die Modulbreite ein ganzzahliges Mehrfaches der Pixelbreite wählen, also bei 300 dpi ein Mehrfaches von 0,08466 mm, z. B.: 3 * 0.08466 = 0,254 mm. 200 dpi --> 2 Pixel = 0.254 mm 202 dpi --> 2 Pixel = 0.251 mm |
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Ruhezone /
Quiet Zone Unmittelbar vor dem Start- und hinter dem Stopzeichen des Strichcodes sollte eine Ruhezone / Quiet Zone eingehalten werden - das ist ein Leerraum rund um den Strichcode. Die Ruhezone unterstützt den Scanner beim Ermitteln des ersten einzulesenden Zeichens. Es wird empfohlen, dass die Quiet Zone mindestens das Zehnfache der Modulbreite X, jedoch mindestens ¼ Zoll (6.5 mm) ausmacht. |
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| Ratio, Ratio Hint (Format) |
(1B:2B:3B:4B:1S:2S:3S:4S) |
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Ratio, Ratio Hint Einfachste Strichcodes haben nur zwei unterschiedlich breite Balken, d.h. die gesamte Information muss durch eine Kombination von einem schmalen und einem breiten Element dargestellt werden. Leistungsfähigere lineare Codes haben bis zu 4 verschieden breite Elemente (=Balken bzw. Zwischenräume). Das Print-Ratio oder auch "Bar/Width-Ratio" ist das Breitenverhältnis aller Elemente im Sortiment eines Codes - und zwar in Bezug auf das schmalste Element. Dieses Ratio gibt es für die Balken wie auch für die Zwischenräume. Das Ratio-Format hängt vom ausgewählten Barcodetyp ab und zeigt, wieviele verschiedene Strich- und Zwischenraumbreiten im Striche-Sortiment eines Codes verwendet werden. Die Breite des schmalsten Balkenelements (= 1 Modul) wird durch die Modulbreite X definiert. Die Breite eines jeden Elementes wird somit aus dem Produkt der angegebenen Print-Ratio und der Modulbreite berechnet. TFORMer verwendet für jeden Barcode-Typ einen Defaultwert für das Print-Ratio gemäss vorhandener Spezifikationen (siehe Strichcode Referenz).
Das hier beschriebene Print-Ratio wird in TFORMer unter der Eigenschaft Bar:Space Druckverhältnis eingestellt. |
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| Format |
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| Format Die Eigenschaft Format gibt an, wie die Daten im Strichcode formatiert werden sollen - vor der Kodierung. (Achtung - Format nicht mit Ratio Format verwechseln!) Platzhalter des gegebenen Formatstrings können mit konstanten Zeichen gemischt werden, um daraus den fertigen Datenstring zu generieren. Aber nicht nur Konstanten, sondern auch Steuerzeichen können vorkommen. Damit ist es möglich:
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| Escape Sequenzen und Sonderzeichen |
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Escape Sequenzen kodieren
Um nicht druckbare Zeichen oder Steuerzeichen zu verwenden, benötigt man Escape-Sequenzen. Eine Sequenz wird immer mit einem Backslash ("\") eingeleitet. Hinweis: Bei
aktivierten Esc-Sequenzen kann man keinen Backslash ("\") direkt
kodieren, man muss "\\" verwenden. |
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Einstellen von SCM Parametern (MaxiCode)
Die SCM Parameter (Structured Carrier Message - für UPS verwendet) können direkt innerhalb der Barcode-Daten eingestellt werden. Dadurch können alle relevanten Parameter über den Dateninhalt - ohne zusätzliche Programmierung gesetzt werden.
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| Erweiterte Escape Sequenzen |
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Interne Steuerzeichen
Bestimmte Barcodes besitzen Steuerzeichen, die durch ESC-Sequenzen eingefügt bzw. generiert werden können. Die Gültigkeit dieser Escape-Sequenzen ist ausdrücklich auf die angeführten Barcodetypen beschränkt. |
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Feldtrennzeichen
Bestimmte Spezifikationen verwenden die Zeichen Rs, Gs, Eot (u.a. als Feldtrennzeichen) welche über Escape-Sequenzen kodiert werden können; Verwendung auch unter Data Matrix, PDF417... |
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| Prüfsummen |
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Automatisch berechnete Prüfsummen Die Methode zur Berechnung der Prüfziffer(n) ist abhängig vom jeweiligen Strichcode Typ. Um TFORMer benutzerseitig so einfach wie möglich zu machen, existiert für jeden Barcodetyp eine Standardmethode (Default), die automatisch eingestellt wird. Von der Defaulteinstellung abweichende Prüfziffern sollten dann verwendet werden, wenn für bestimmte Anwendungsfälle eine Empfehlung oder Spezifikation existiert.
Besonders zu erwähnen sind hier die Barcodetypen EAN 8/13, UPC A/E und Postnet 6/10/12 mit einer fixen Anzahl von Stellen und genau definierter Stelle für die Prüfziffer. Die Eingabe kann mit und ohne Prüfziffer erfolgen. Im letzteren Fall wird sie automatisch berechnet und hinzugefügt. Beispiel EAN13: 12 Ziffern eingeben (=Nutzdaten), die Prüfziffer (an 13. Stelle) wird automatisch berechnet und hinzugefügt. 13 Ziffern eingeben (=Nutzdaten), die Prüfziffer (an 13. Stelle) wird durch die Nutzdaten übersteuert und nicht berechnet.
Sollten Sie eine Prüfziffernmethode benötigen, die momentan noch nicht unterstützt wird, kontaktieren Sie uns bitte: Email: tformer@tec-it.com |
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| Kontaktinformationen |
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Weitere Fragen
Für weiterführende Fragen steht Ihnen unser Support gerne zur Verfügung. Email: tformer@tec-it.com
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